Was ist eine Krankenfahrt?

Im Unterschied zum Krankentransport (gemäß Rettungsdienstgesetz - RDG) werden hier Krankenfahrten durchgeführt, bei denen die transportierten Patienten während des Transportes weder einer medizinischen Betreuung noch der medizinischen Ausstattung eines Krankenkraftwagens bedürfen.

Äußerlich unterscheiden sich die eingesetzten Fahrzeuge vor allem dadurch, dass sie kein Blaulicht besitzen. Die restliche Ausstattung, insbesondere die Fahrtrage und der Tragestuhl, sind identisch.

Tritt während des Transportes ein Notfall ein, so wird der Transport abgebrochen und der Rettungsdienst angefordert.

Erste Hilfe kann von unserem Personal im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geleistet werden.

Wer entscheidet wann Sie eine Krankenfahrt benötigen?

Grundsätzlich entscheidet der Arzt, der die ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung ausstellt, welche Transportart für den Patienten geeignet ist (z.b. Sitzend, Liegend, im Trage-/ Rollstuhl...etc). Hierbei muss der Arzt vom aktuellen Zustand des Patienten und der mutmaßlichen Entwicklung während des Transportes ausgehen.

 

Beispielgebende Krankenfahrten hierfür sind:

 

  • Fahrten zur Bestrahlung oder Dialyse
  • Verlegungsfahrten
  • Entlassungsfahrten
  • Kur oder Rehafahrten
  • stationäre Einweisungen von Patienten die keine medizinische Betreuung benötigen

Wer übernimmt die Kosten für eine Krankenfahrt?

Medizinisch notwendige und ärztlich verordnete Fahrten werden direkt mit den Krankenkassen abgerechnet. Wenn Sie keine Zuzahlungsbefreiung haben (Befreiungsausweis) , entfällt eine Zuzahlung in Höhe von 10 % der Rechnungssumme an , momentan sind das mindestens 5.-Euro, aber maximal 10.- Euro. Bei ambulanten Behandlungen, die nicht mit einem stationären Krankenhausaufenthalt stehen oder zu einer ambulanten Operation gehören, muss vor Fahrtantritt eine Genehmigung Ihrer Krankenkasse erfolgen.

In Ausnahmefällen, kann eine Genehmigung auch im nachhinein beantragt werden z.b. wenn der Besuch beim Arzt oder im Krankenhaus nicht absehbar ist.
Die Genehmigung wird in aller Regel von den Krankenkassen erteilt, wenn es eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung vorliegt (Merkzeichen: aG (außergewöhnliche Gehbehinderung), BI (blind)  , H (hilflos) oder Pflegestufe 2 oder 3)

 

Wer übernimmt die Kostenabwicklung mit Ihrer Krankenkasse?

Die Kostenabwicklung mit Ihrer Krankenkasse übernehmen wir zu 100%, Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Haben Sie dennoch Fragen Beraten wir Sie gern und geben Ihnen darüberhinaus auch Hilfestellungen.